© Christian Nitz - Fotolia.com

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Am liebsten steuern Promis Urlaubsorte an, an denen man – wenn auch nicht komplett abgeschirmt – unter seinesgleichen weilt. Am liebsten trifft man dabei auf andere Bekannte, zum Beispiel aus dem Showbusiness.

Ein ewiger Klassiker unter den Promi-Reisezielen ist weiterhin Saint-Tropez. Der Ort an der Côte d’Azur wurde durch die Jet-Set-Ikonen Brigitte Bardot und Gunter Sachs bekannt gemacht. Ehemals ein kleines Fischerdorf, stehen heute die dicken Jachten vieler Promis im Hafen. Mega-Reiche wie der Russe Roman Abramowitsch und die Hotelerbin und Werbeikone Paris Hilton feiern hier mit viel Champagner im Beachclub „La Voile Rouge“.

Ähnlich beliebt ist Sardinien. Im Hafen von Porto Cervo kann man sich die Mega-Jachten der Profis anschauen. Superreiche wie US-Rapper Sean Combs gehen am liebszen in Flavio Briatores „Billionaire Club“ feiern.  

Andere Promis dagegen machen Urlaub lieber weniger offensichtlich und medienwirksam – Bill Gates oder Sting zum Beispiel lassen es sich  im ligurischen Lerici – ohne viel Aufsehen – gut gehen.

Bei den Promis aus Hollywood sind außerdem die Mittelmeerküste und Hawai sehr beliebt.

Wer sich auf die Spuren seiner Lieblingspromis begeben möchte, kann die gleichen Urlaubsorte oder die gleichen Hotels aufsuchen. Natürlich sind die Hotels, die eine besonders hohe Promidichte aufweisen, auch sehr luxuriös. Auch wer nicht im gleichen Hotel wie sein Vorbild übernachtet, kann sicher sein, dass er in einer so schicken Herberge auch ähnlich wie die Stars verwöhnt wird.

Über das HRS Hotelportal lassen sich selbstverständlich auch echte Luxusherbergen buchen. Denn auch wer nicht ganz so prominent ist, muss nicht auf höchste Komfortansprüche und exklusive Reiseziele verzichten.

Retro einrichten

Posted by Emillia ADD COMMENTS

Einrichtungsstile sind so verschieden wie die Menschen selbst. Sie sind der Ausdruck der Persönlichkeit des Wohnungsbesitzers, sie spiegeln die Individualität seines Geschmackes wider. Daher gibt es unzählige Möglichkeiten, seine eigenen vier Wände einzurichten. Der eine schwört auf Feng Shui, der andere mag es lieber natürlich und verwendet viel Holz, der nächste greift zu verspielten Biedermeier-Stücken. In den letzten Jahren hat sich ein Einrichtungsstil immer mehr zum Wohntrend gemausert: der Retro-Stil ist heute so angesagt wie nie zuvor. Im Grunde ist er recht einfach umzusetzen: man benötigt Formen und Farben der 50er und 60er, kombiniert sie mit schlichten Formholzmöbeln und gibt grafisch-bedruckte Textilien hinzu.

Doch woher kommt der Trend?

Grund sind vor allem die Medien: die TV-Serie „Mad Men“ präsentiert dem Zuschauer eine heile 60er-Jahre Welt des amerikanischen Großbürgertums. Auch liefen in vergangener Zeit mehrere Streifen im Kino, die sich mit den Sixties befassen, unter anderem „A single man“ von Tom Ford.

Da kommt bei allen, die diese Zeiten nicht miterlebt haben, eine gewisse Sehnsucht auf. Deshalb richten sich viele mutige Wohnungseigentümer ihre vier Wände im Stil der 60er-Jahre ein. Der Trend war zunächst in den USA zu beobachten, kommt nun aber auch immer mehr nach Deutschland. Luxuriöse Einrichtungsstile weltweit werden vom Charme dieses Jahrzehnts geprägt.

Es kommt heutzutage jedoch nicht darauf an, den Retro-Chic 1:1 zu kopieren. Es geht eher darum, Klassiker mit modernen Elementen zu vereinen.

Vor allem organische Formen sind typisch für den Retro-Stil. Daher darf der Nierentisch oder die geschwungenen Ledersessel wieder herausgeholt werden.

Der Retro-Stil lebt davon, mit Farben und Formen zu experimentieren. Daher werden sowohl zarte Pastelltöne, als auch grelle Knallfarben verwendet. Oft kommen aber auch Naturfarben wie cremeweiß oder beige zum Einsatz. Diese werden dann als Grundton für ein Zimmer gewählt, welches durch Accessoires in Knallfarben aufgepeppt wird.

Moby, Foto von Anirudh Koul/flickr.com

Moby, Foto von Anirudh Koul/flickr.com

Mit seinem Album “Play” wurde Moby im Jahr 1999 weltberühmt und tourt seitdem durch Länder und Kontinente. Dabei verbringt er den größten Teil der Zeit in Hotelzimmern, an Flughäfen oder in Garderoben. Um den Ausdruck nicht nur akustisch sondern auch optisch realisieren zu können, hat Moby auf seiner Tournee fotografiert. Die so entstandenen Meisterwerke präsentiert er zusammen mit seinem neuen Album “Destroyed”. In Berlin kann seine Kunst noch bis zum 4. Juni bestaunt werden.

Auffällig ist dabei, dass im Bildband Kontraste zu den eintönigen und unpersönlichen Orten des Flughafens und der Hotelzimmer mit Bildern von seinem euphorischen Publikum gesetzt werden. Es zeigt das Wechselbad der Emotionen, die Moby durchlebt und die vielleicht Ursache für seine permanente Schlaflosigkeit sind. Gefeiert vom Publikum im einen Moment und einsam im Hotelzimmer im anderen Moment. Sein Album spiegelt dieses Wechselbad ebenfalls wider, nur leider erinnert nur noch wenig an das so erfolgreiche Album “Play”. Allerdings wird es für seinen weiteren Erfolg reichen und so wird er wieder rastlos durch die Welt reisen.

Sein Bildband erscheint im Damiani Verlag, ein italienisches Unternehmen für Kunstbücher.