Die neue Platte von Björk heißt Biophilia und ist inzwischen auch als App zu kaufen. Der Clou daran: mit verschiedenen Soundbausteinen können die Hörer sogar selbst an Stücken basteln.
Zudem stellte sie ihr neues Album nun in der Revolution Gallery in Manchester vor. Biophilia heißt es und weil sich die weltberühmte Sängerin nicht mit einem Album begnügt, hat Scott Snibbe für die Künstlerin die App zum neuen Album entwickelt.
Björn war schon immer außergewöhnlich. Mit geheimnisvollen Melodien zu Maschinenklängen und schamanischen Gesängen verzauberte sie ihre Fans. In Athen eröffnete sie die Olympischen Spiele mit einem Kleid,welches sie über die Stadiongäste ausbreitete und somit ein Zeichen als Mutter aller Menschen setzen wollte. Sie setzt sich gemeinsam mit ihrem Mann in einem Filmprojekt gegen den Walfang ein und erfindet sich jedes mal neu!
Damit ist sie nicht nur eine Musikerin,sie ist eine Künstlerin die ihre eigene Kunst kreiert, so auch mit ihrem neuesten Werk-Biophilia.
Dabei versucht sie auch den Klang “sichtbar” zu machen. Kreativ beschäftigt sie sich mit Fragen wie: ” Wie klingt der Geschmack des Seewinds?” und hat im Herzen immer Platz für abseitige Weltanschauungen und wundersame Dinge. Ihre Musik klingt oftmals mystisch und leitet die Zuhörer in andere Sphären.
Die britische Sängerin Adele sorgte in den letzten Jahren immer wieder für Schlagzeilen – teils wegen ihrer guten Musik, teils aufgrund ihrer kurvigen Körperfülle. Zuletzt schaffte es die 23-jährige auf das Cover der Vogue. Darauf ist sie mächtig stolz, betonte sie in mehreren Interviews.
Nun kam ein weiteres Gerücht über die Sängerin auf. Sie soll angeblich den Titelsong zum neuen James Bond-Streifen aufnehmen. Dies deutete sie im britischen Fernsehen an. In der Talkshow, die von Jonathan Ross moderiert wird, fragte man sie nach weiteren Projekten. Daraufhin antwortete sie, dass “wenn alles gut ginge”, sie im November wieder in’s Studio ginge, um einen Titelsong aufzunehmen. Nach dieser Offenbarung setzte sie jedoch gleich hinzu: “Jetzt habe ich aber schon viel verraten.”

Adele, Foto: trendyjend_flickr
Der Moderator summte daraufhin die Titelmelodie von James Bond. Adele fing lauthals an zu lachen, bekam jedoch einen roten Kopf und meinte: “Nein, nein, es ist nur ein Song!” Natürlich glaubte jeder im Publikum, dass es sich auf jeden Fall um den Bond-Song handele. Dies wäre für die erst 23-jährige Sängerin eine große Ehre. Schließlich wurden die Bond-Songs bisher immer nur von der Creme de lá Creme der Musikszene gesungen. Bisher vertonten schon Stars wie Madonna, Tina Turner und Shirley Basset die Titelmelodien.
Die Produktion des neuen James Bond-Streifens lag lange Zeit auf Eis, da es finanzielle Schwierigkeiten gab. Nun beginnen im Herbst jedoch die Dreharbeiten. James Bond ist, wie bereits in den beiden vorangegangenen Teilen, Daniel Craig.
Böse Zungen behaupten, das Projekt hätte lange Zeit keine finanzielle Unterstützung erhalten, da Craig einen miserablen Bond abliefere und die Besucherzahlen auch aufgrund seiner Leistung in den letzten Jahren sehr mau ausfielen.
Adele entspricht übrigens mit ihrer kurvigen Figur nicht unbedingt dem Ideal eines Bond-Girls. Andererseits kann sie durch ihre kraftvolle Stimme einiges an Pluspunkten sammeln. In einem Interview betonte Adele, dass sie gerne so sei, wie sie ist. Zudem wolle sie nicht unbedingt das Gesicht einer Marke werden. Wenn doch, so müsse dies Vollfett-Cola sein, scherzte die Sängerin.

Moby, Foto von Anirudh Koul/flickr.com
Mit seinem Album “Play” wurde Moby im Jahr 1999 weltberühmt und tourt seitdem durch Länder und Kontinente. Dabei verbringt er den größten Teil der Zeit in Hotelzimmern, an Flughäfen oder in Garderoben. Um den Ausdruck nicht nur akustisch sondern auch optisch realisieren zu können, hat Moby auf seiner Tournee fotografiert. Die so entstandenen Meisterwerke präsentiert er zusammen mit seinem neuen Album “Destroyed”. In Berlin kann seine Kunst noch bis zum 4. Juni bestaunt werden.
Auffällig ist dabei, dass im Bildband Kontraste zu den eintönigen und unpersönlichen Orten des Flughafens und der Hotelzimmer mit Bildern von seinem euphorischen Publikum gesetzt werden. Es zeigt das Wechselbad der Emotionen, die Moby durchlebt und die vielleicht Ursache für seine permanente Schlaflosigkeit sind. Gefeiert vom Publikum im einen Moment und einsam im Hotelzimmer im anderen Moment. Sein Album spiegelt dieses Wechselbad ebenfalls wider, nur leider erinnert nur noch wenig an das so erfolgreiche Album “Play”. Allerdings wird es für seinen weiteren Erfolg reichen und so wird er wieder rastlos durch die Welt reisen.
Sein Bildband erscheint im Damiani Verlag, ein italienisches Unternehmen für Kunstbücher.

Publikum, Foto: sigg3.net_flickr
Lena Meyer-Landrut hat die Herzen vieler Deutschen mit Freude erfüllt. Groß war die Schmach, die wir lange Zeit ertragen mussten, als wir Jahr um Jahr die hinteren Ränge des Grand-Prix d’Eurovision belegen mussten. Und dann kam die grundsympathische, geerdete Niedersächsin daher und ersang sich mit Hilfe Stefan Raabs und ihrem kehligen Stimmchen den ersten Platz des Eurovision Song Contest. Damit setzte Lena so viel Euphorie frei, dass vielen jeglicher Sinn für irgendwelche Rationalität abhanden ging und sie nicht nur für den aktuellen Sieg, sondern auch für den potentiell folgenden frenetisch gefeiert wurde.
Klar, dass die Vorschusslorbeeren irgendwann aufgebraucht sind. Lena schafft es nicht Halle für Halle zu füllen. Man hat das Gefühl, alles was sie zu bieten hat, schon gesehen zu haben. Ihre quirlige etwas schnodderige Art, die zunächst als unprätentiös galt, fällt mittlerweile auf die Nerven.
Die “Show unser Song für Deutschland” schien der Anfang vom Ende zu sein, schließlich hagelte er harsche Kritik. Aber die CD landete auf Platz 1. Die Tour, die nur etwa zwei Wochen vor dem Eurovision Song Contest in Düsseldorf endet, ist für Lena eine Art Bewährungsprobe. SIe muss sich auch abseits des Wettbewerbs etablieren. Natürlich bleibt zu hoffen, dass sie wieder den Sieg mit nach Hause trägt. Aber wenn nicht, so hoffen wir, dass Lena nicht in der Versenkung verschwindet.