Moby, Foto von Anirudh Koul/flickr.com

Moby, Foto von Anirudh Koul/flickr.com

Mit seinem Album “Play” wurde Moby im Jahr 1999 weltberühmt und tourt seitdem durch Länder und Kontinente. Dabei verbringt er den größten Teil der Zeit in Hotelzimmern, an Flughäfen oder in Garderoben. Um den Ausdruck nicht nur akustisch sondern auch optisch realisieren zu können, hat Moby auf seiner Tournee fotografiert. Die so entstandenen Meisterwerke präsentiert er zusammen mit seinem neuen Album “Destroyed”. In Berlin kann seine Kunst noch bis zum 4. Juni bestaunt werden.

Auffällig ist dabei, dass im Bildband Kontraste zu den eintönigen und unpersönlichen Orten des Flughafens und der Hotelzimmer mit Bildern von seinem euphorischen Publikum gesetzt werden. Es zeigt das Wechselbad der Emotionen, die Moby durchlebt und die vielleicht Ursache für seine permanente Schlaflosigkeit sind. Gefeiert vom Publikum im einen Moment und einsam im Hotelzimmer im anderen Moment. Sein Album spiegelt dieses Wechselbad ebenfalls wider, nur leider erinnert nur noch wenig an das so erfolgreiche Album “Play”. Allerdings wird es für seinen weiteren Erfolg reichen und so wird er wieder rastlos durch die Welt reisen.

Sein Bildband erscheint im Damiani Verlag, ein italienisches Unternehmen für Kunstbücher.